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Timothy Toe – Ein Rückblick und die Fortsetzung
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Zeit zum begreifen – Das Buch ist da!

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Ich hatte nun gute 24 Stunden Zeit dafür. Aber irgendwie sackt es nicht. Unfassbar.

Als mir im Januar dieser merkwürdige Name „Timothy Toe“ durch den Kopf schoss, dachte ich nur: „Cool und witzig. Aber was mache ich jetzt damit?“

Dann begann ich zu schreiben. Ich skizzierte einige der ersten Charaktere und versuchte sie mir vorzustellen. Damit es mir einfacher gelang, versuchte ich sie zu zeichnen. Auch das klappte recht gut. Gelegentlich blitzten kleine lustige Bilder in meinem Kopf auf, kurze Szenen, über die ich grinsen musste, und die ich aufschrieb. Aber auch da machte ich mir noch keine wirklichen Gedanken. Denn woher hätte ich wissen sollen, dass ich gerade dabei bin ein Buch zu schreiben? Sowas macht man nicht einfach so. Oder doch?

Quatsch. Ich gehe jeden Tag ins Büro, arbeite, mache mit meinem Mann den Haushalt und sehe abends fern, oder ich bastel. Gut, ich habe auch geschrieben, aber das bisschen. Das kann man doch nicht ernst nehmen.

Erst, als mein Mann plötzlich mit einem Cover-Design um die Ecke kam, hatte ich das leise Gefühl, ich sollte eventuell doch einen klitzekleinen Gedanken daran verschwenden, was ich da tue. Wow, ich schrieb tatsächlich an einem Buch. Sachen gibt`s.

 

Und nun, ein halbes Jahr später, halte ich es in der Hand.

Als mein Mann mir gestern eine Nachricht schickte, war es ein Foto und die simple Frage: „Lesestoff gefällig?“

Ich sah mir das Foto an. Ein kleiner Stapel Bücher mit dem Titel „Timothy Toe – Daumen hoch für einen Kater“. Mit meinem Namen darauf.

Da war er, der kribbelige Moment, in dem man kurz zittrig wird und das Handy doch etwas fester halten muss, damit es nicht runterfällt. Aber ich war noch im Büro. Also, kurz verunsichert freuen und weiterarbeiten.

Als ich abends bei meinem Mann ins Büro kam, lagen die Bücher auf seinem Tisch, es standen Sektgläser dabei, und er begrüßte mich freudestrahlend mit einer wunderschönen Rose. Und ich kleiner Romantiker stolperte ihm entgegen und murmelte irgendwas von „Hallo, Hase….hach.“ Den Rest weiß ich nicht mehr. Vermutlich noch irgendwas darüber, dass ich müde war und der Tag doof. Ich glaube, nach etwa 5 Minuten hatte ich realisiert, dass meine Bücher da waren. Meine Bücher! Verdammt, Mona, was stimmt denn nicht mit dir? Hallo!!

 

Und siehe da, endlich wagte ich mich hinüber zur Couch, setzte mich, sah meinen Mann an und griff zaghaft nach dem ersten Buch. Es hatte ein angenehmes Gewicht, das Cover war ganz – was eigentlich?- weich? Glatt? Griffig? Irgendwas von Allem. Ich blätterte ganz still darin, strich über das glatte Papier, sah die Buchstaben, die Kapitelüberschriften und meine Illustrationen… und fing an zu heulen. Ich hielt das Buch in einem Anflug von Vorsicht etwas von mir weg, damit ich es nicht volltropfte und heulte und heulte. Bis ich dicke Augen hatte und mein Mann, der selbst gerührt war, mir unterstützend seine Schulter bot, an der ich dann weiter schniefte und kläglich murmelte: „Das ist mein Buch, das hab ich geschrieben.“ Und er, mein ewiger Ruhepol, nickte, drückte mich und sagte: „Ja, das ist dein Buch. Und ich freu mich gerade riesig für dich.“

 

Der Rest des Abends war eine Mischung aus Essen gehen, spontan einen Abstecher in die Eckkneipe machen, völlig überdreht herum hopsen und sich freuen, dass die Mitmenschen sich freuen, um anschließend einfach nur noch völlig fertig und müde ins Bett zu fallen. Und glücklich.

 

 

P.S.: Der erste Probedruck ist tatsächlich schon vergriffen, aber wir haben bereits nachbestellt. Wer neugierig ist, darf sich gern bei mir oder Sven Beutemann von webwrker melden. 😉

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